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Die Orthomolekulare Medizin bezeichnet die gezielte und planvolle Nahrungsmittelergänzung. Sie spielt in mehreren Bereichen der Medizin eine wesentliche Rolle, beispielsweise in der Wundheilung, in der Augenheilkunde, aber auch in der Intensivmedizin. In der Sportmedizin finden Nahrungsergänzungsmittel eine zunehmende Verbreitung. Drei von vier finnischen Olympioniken nahmen mindestens ein Nahrungsergänzungsmittel bei den olympischen Spielen 2008 ein.

Auch im Fußball nimmt die Nahrungsmittelergänzung zu: so nahm beim Vergleich der FIFA-Fußballweltmeisterschaften 2002 und 2006 die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln von 0,73 Nahrungsergänzungsmittel pro Spieler und Match im Jahr 2002 auf 1,28 Nahrungsergänzungsmittel pro Spieler und Match im Jahr 2006 zu. Dabei dominieren Vitamine mit 41% vor Mineralstoffen mit 21% und Aminosäuren mit 11%.

In meinem Buch "Mikronährstoffe in der Sportmedizin und Orthopädie", welches im Herbst 2012 im Uni-Med-Verlag erschienen ist gebe ich gemeinsam mit Dr. Frank Weinert einen Überblick über die Studienlage zum Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln zur Therapie, Rehabilitation und ggf. Prävention von Sportverletzungen bzw. Sporterkrankungen.